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Die Verschwörung von London von J.B. Cheaney. Jugendbuchempfehlung

J. B. Cheaney:

Die Verschwörung von London

1. Bibliografische Angaben und Lesestufe

  • J. B. Cheaney: Die Verschwörung von London. Ein Shakespeare-Roman. Würzburg: Arena, 2004, 352 S. (aus dem amerikanischen Englisch von Petra Koob-Pawis, Originaltitel: The Playmaker)
  • Lesestufe: 6.–7. Klasse

2. Inhaltsangabe

England im Jahre 1597: Nach dem Tod seiner Mutter verlässt der 14-jährige Richard Malory sein Heimatdorf und zieht nach London. Sein Vater hat die Familie bereits vor vielen Jahren verlassen und ist eines Tages auf Nimmerwiedersehen verschwunden. Der Junge ist überwältigt von der großen Stadt, in der er sich zunächst einsam und verloren fühlt. Von seiner Mutter hat er die Adresse des Anwalts Martin Feather bekommen, über den der verschollene Vater einmal Kontakt zur Familie aufgenommen hat. Richard hofft dort auf eine Anstellung, trifft aber nur den Kanzleigehilfen an, der ihm eine Stelle im Hafen vermittelt und ihn gleichzeitig vor Feather warnt. Der Junge beginnt auch, Nachforschungen über seinen Vater anzustellen, doch seine in London lebende Tante erweist sich als wenig hilfsbereit. Während seiner Tätigkeit im Hafen lernt Richard die junge Starling Shaw kennen, die ihm vorschlägt, sich um die Aufnahme in die Schauspielertruppe „The Lord Chamberlain’s Men“ zu bewerben. Richard reagiert zunächst abweisend. Als Unbekannte ihn überfallen und ihm drohen zu verschwinden, ändert er seine Meinung. Er spricht bei der Theatertruppe vor, da er ein Dasein als Schauspieler für die perfekte Tarnung hält, um sich vor weiteren Überfällen zu schützen. So gerät Richard in die Schauspielertruppe um William Shakespeare und lernt die Welt des  Theaters kennen. Nach und nach wird er in die Geheimnisse der Schauspielerei eingeweiht. Vor allem in Shakespeares Wintermärchen sieht der Junge sein eigenes Schicksal widergespiegelt. Unterdessen häufen sich mysteriöse Ereignisse. Zusammen mit dem Abbild einer Medaille, das Richard als Andenken an seine Mutter bei sich trägt, scheint er viele Menschen, die ihm nicht gerade zugeneigt sind, auf sich aufmerksam gemacht zu haben. Er ahnt, dass die Ereignisse mit seinem Vater und Martin Feather zusammenhängen, so dass sich seine Suche verstärkt auf den geheimnisvollen Anwalt konzentriert. Ungewollt gerät der Junge so mitten in eine katholische Verschwörung gegen die Regierung der Königin Elisabeth I., die schließlich aufgedeckt wird. Mehrmals bekommt Richard geheime Botschaften von einem gewissen John Beecham, dem, wie er inzwischen herausgefunden hat, angeblichen Kanzleigehilfen, der offenbar an der Verschwörung beteiligt ist und dem bei Gefangennahme die Todesstrafe droht. Schließlich gibt sich dieser als der lange vermisste Vater zu erkennen. Richard hilft ihm bei der Flucht aus England und bleibt selbst in London zurück, wo er in der Theatergruppe eine neue Heimat gefunden hat.

3. Kurzinformationen zur Autorin

Janie B. Cheaney wurde 1950 in Texas/USA geboren und lebt heute mit ihrer Familie in Missouri/USA. Nachdem sie zunächst Lehrbücher über kreatives Schreiben veröffentlicht hatte, begann sie erst Ende der 1990er Jahre, selbst Kinder- und Jugend-romane zu verfassen. Die Verschwörung von London ist ihr erster Roman und erschien im Jahr 2000 (in Deutschland 2004).

4. Allgemeine Einordnung

Für den Einsatz im Unterricht ist J. B. Cheaneys Shakespeare-Roman vielfältig geeignet. Zum einen erfahren die Schüler, verpackt in eine spannende und ereignisreiche Geschichte, viel Interessantes über das Leben im London des ausgehenden 16. Jahrhunderts, über das Elisabethanische Theater, die Welt Shakespeares und die politischen Gegensätze und Verwicklungen der Zeit. Zum anderen spricht der Roman zahlreiche Themen an, die zeitlos sind und den Erfahrungsbereich heutiger Jugendlicher unmittelbar berühren: Identitätsfindung, die Bedeutung der Kunst für Heranwachsende, Einsamkeit, Suche nach Liebe und Freundschaft. Aber auch das Verhältnis zwischen Religion und Politik, der religiöse Fundamentalismus sowie die Inszenierung von Herrschaftsausübung sind Themen, die einen erhöhten Gegenwartsbezug aufweisen. Über den zeitgeschichtlichen Hintergrund der Handlung informiert das Buch selbst, sowohl in einem Vorwort als auch in einem Nachwort, das mit „Geschichtliche Anmerkungen“ überschrieben ist und in dem von den verschiedenen Verschwörungen und Umsturzplänen gegen die Regierungen der Königin Elisabeth I. und ihres Nachfolgers Jakob I. die Rede ist. Das Elisabethanische Zeitalter, das in der Rückschau als eine Zeit der kulturellen Blüte, politischen Stabilisierung und des Beginns der englischen See- und Großmachtstellung erscheint, wird als eine Zeit in den Blick genommen, die vor allem von dem Gegensatz der Konfessionen, der Vermischung von Religion und Politik, der politischen Unsicherheit und einem allumfassenden gegenseitigen Misstrauen bestimmt war. Die Feindschaft zwischen Protestanten und Katholiken prägte die englische Geschichte vom Abfall Heinrichs VIII. von Rom 1534 bis weit nach dem Sturz des katholischen Stuart-Königs Jakob II. im Jahre 1688 und ist eng verbunden mit dem immer stärker werdenden Einfluss des Parlaments. Das Zeitalter war in ganz Europa geprägt von Religionskriegen. Vor allem Frankreich, die Niederlande und später auch Deutschland wurden von jahrzehntelangen Bürgerkriegen heimgesucht. Seit ihrer Thronbesteigung im Jahr 1558 war die Macht Elisabeths I. von inneren und äußeren Feinden bedroht und das Gefühl der Bedrohung Englands ließ auch nach der Hinrichtung der schottischen Königin Maria Stuart 1587 und der Vernichtung der spanischen Armada 1588 nicht nach, im Gegenteil. Trotz oder vielleicht gerade wegen dieser politischen Turbulenzen wurde das Elisabethanische Zeitalter zu einer kulturellen Blütezeit, die durch die Entwicklung des Elisabethanischen Theaters und insbesondere durch die Dramen Shakespeares im letzten Jahrzehnt des 16. Jahrhunderts einen Höhepunkt erreichte. In London, dem kulturellen und wirtschaftlichen Zentrum des Landes, waren damals zahlreiche Theater und Schauspielertruppen ansässig, die um die Gunst des Publikums buhlten, und die Zeit brachte mehrere bedeutende Dramatiker hervor, neben Shakespeare etwa Christopher Marlowe und Ben Jonson, der auch in J. B. Cheaneys Roman als Rivale Shakespeares auftritt. Die Stadt zog damals viele Künstler, Schauspieler und Abenteurer aus ganz England an und wurde so zu einem Schmelztiegel, von dessen aufregender Atmosphäre der Roman einiges vermittelt.

5. Strukturelle und sprachliche Besonderheiten

Der Roman ist ca. 340 Seiten lang und besteht aus 16 etwa gleich langen Kapiteln und, wie erwähnt, Vor- und Nachwort. Zudem ist ein Stadtplan des historischen London um 1597 abgedruckt, so dass der Leser die einzelnen Stationen der Handlung auf der Karte wiederfinden und nachvollziehen kann. Die durchaus verwickelte und nicht immer leicht überschaubare Handlung des in  der Ich-Form aus der Perspektive des jungen Helden geschriebenen Romans wird durch verschiedene Themen und Motive strukturiert, die den Text auch für den Einsatz im Unterricht geeignet erscheinen lassen. Die Geschichte des jungen Richard Malory ist die Geschichte eines elternlosen Heranwachsenden, der sich auf der Suche nach seiner Identität und nach Freundschaft und Geborgenheit befindet. Am Anfang des Romans betritt er allein und orientierungslos die große, chaotische Stadt London. Der Anwalt, dessen Adresse Richard als einzige Anlaufstelle besitzt, entpuppt sich als geheimnisvoller Verschwörer und die zum katholischen Glauben übergetretene Tante ist ihm ebenfalls keine Hilfe. So muss sich der Junge, zunächst einsam und durch seltsame Anschläge auf sein Leben und seine Gesundheit bedroht, allein durchschlagen. Auch in der Theatergruppe findet er anfangs kaum Freunde, allein die junge Starling interessiert sich für sein Schicksal und bietet ihm ihre Hilfe an. Die Suche nach dem verschollenen Vater, die sich schließlich zur Entdeckung einer umfassenden politischen  Verschwörung entwickelt, ist so auch die Suche eines sich im Stadium des Erwachsenwerdens befindenden Jungen nach seiner eigenen Vergangenheit und Zukunft. Indem Richard das Rätsel um seinen Vater und die „Verschwörung von London“ löst, findet er seinen Platz in der Welt. Dies gelingt dem Jungen ausgerechnet in der Welt des Theaters, in Shakespeares Theatertruppe. Und Shakespeares Stücke – Der Kaufmann von Venedig, König Johann und schließlich das Wintermärchen –, an denen er zunächst als Komparse, später auch in wichtigeren Rollen beteiligt ist, werden zum Spiegelbild seiner persönlichen Situation und helfen ihm bei der Suche nach sich selbst. Während Richard sich in die verschiedenen Rollen hineinversetzt und ein immer besserer Schauspieler wird, der sich schrittweise auch die Anerkennung seiner Kollegen erwirbt, lernt er nicht nur die schillernde Welt des Theaters kennen, vielmehr wird er nach und nach auch in die Geheimnisse der Schauspielkunst und der Schauspielerei im Allgemeinen eingeweiht. Die Fähigkeit, sich zu verstellen und in eine Rolle zu schlüpfen, hilft ihm bei der Entwicklung seiner eigenen Persönlichkeit. Darüber hinaus spielt das Thema der Verstellung und Verkleidung überhaupt eine zentrale Rolle in dem Roman und ist ein durchgehendes, in unterschiedlichen Situationen immer wiederkehrendes Motiv. Schon gleich am Anfang, wenn Richard staunend die große Stadt London betritt, begreift er durch die Konfrontation mit einem auf dem Markt ausgestellten Bären, dass man ihn „übertölpelt“ habe und er unfreiwillig Teil eines „Spektakels“ geworden sei (S. 13). Dieses Motiv und auch das aus Shakespeares Wintermärchen übernommene Symbol des Bären ziehen sich durch den gesamten Roman, bis hin zur Aufdeckung des Geheimnisses um Richards Vater in der Nähe des Bärengartens. Das Thema der Schauspielerei und Täuschung hat schließlich auch eine politischsoziale Dimension. So muss Richard nicht nur lernen, dass man sich verstellen und seiner Umwelt etwas vorspielen muss, wenn man sich durchs Leben schlagen will. Vielmehr begreift er, dass dieses Gesetz bis in die höchsten Kreise der Gesellschaft gültig, ja eine entscheidende Voraussetzung für die Ausübung von Herrschaft ist. Bei einem Besuch des königlichen Palastes in Whitehall erkennt Richard die Königin als jene „weißgesichtige Gestalt auf dem Thron“, die wie er „eine Rolle“ spielt, „nur dass sie niemals die Bühne“ verlässt: „Es war ihre Aufgabe, die Welt mit Blendwerk zu täuschen.“ (S. 306)

6. Didaktische Anregungen

Die Schüler erfahren viel über Shakespeares Theaterstücke und die Bedingungen, unter denen diese von einer Theatergruppe wie den „Lord Chamberlain’s Men“ zur Zeit ihrer Entstehung aufgeführt wurden. Insofern wäre eine Kooperation mit dem Fach Englisch empfehlenswert, in dem dann etwa das London um 1597, die Welt Shakespeares und seiner Theaterstücke thematisiert und beispielsweise englischsprachige Nacherzählungen und Auszüge aus den in der Verschwörung von London erwähnten Dramen gelesen werden könnten. Ein fächerübergreifender Ansatz bietet sich auch mit dem Geschichtsunterricht an, da die im Roman angesprochenen historischen Bezüge eine sinnvolle Ergänzung zur Thematisierung der Frühen Neuzeit, des Zeitalters der Religionskriege und des Aufstiegs der westeuropäischen Seemächte im Zeitalter der Entdeckungen darstellen. Diese Epoche wird in der Regel in den mittleren Klassen der Sekundarstufe I behandelt. Auf jeden Fall sollten entweder vor Beginn der Lektüre oder parallel dazu die wichtigsten Informationen über die Entstehung der anglikanischen Kirche und die Rolle der katholischen Opposition, über das Leben und die Herrschaft der Königin Elisabeth I. im Kontext der englisch-spanischen Machtkonkurrenz sowie über das Leben und die Werke William Shakespeares vermittelt werden, beispielsweise mithilfe von Kurzreferaten, die die Schüler selbst in Gruppen erarbeiten können. Auch auf den Einsatz historischer Porträts und Abbildungen, etwa der Stadt London um 1597, sollte nicht verzichtet werden. Im Zusammenhang mit der oben erwähnten Textstelle über Elisabeth I. als „Schauspieler-Herrscherin“ kann eines der bekannten Herrscherporträts der Königin gezeigt und mit den Schülern besprochen werden, zum Beispiel das berühmte, 1585 entstandene „Ermine Portrait“ von Nicholas Hilliard. Dabei kann man auch auf die gegenwärtige Bedeutung von Inszenierungstechniken hinweisen, etwa in Bezug auf die mediale (Selbst-)Darstellung öffentlicher Personen und am Beispiel von Politiker-Portäts auf Wahlplakaten. Mehr auf die Unterschiede als auf die Gemeinsamkeiten mit der Gegenwart und damit auf den historischen Abstand sollte bei der Thematisierung des Zusammenhangs von Politik und Religion Wert gelegt werden. Der Gegensatz zwischen Protestantismus und Katholizismus im Zeitalter der Religionskriege ist nicht gleichzusetzen mit heutigen Erscheinungsformen religiös gerechtfertigter Politik, etwa im Zusammenhang mit dem islamischen Fundamentalismus oder der Bekämpfung des internationalen Terrorismus durch die Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika. Zwar kann auf die seit den Anschlägen von New York und Washington im September 2001 zunehmend die nationale und internationale Politik bestimmende Bedrohung durch eine vermeintliche oder tatsächliche „Verschwörung“ des internationalen Terrorismus hingewiesen werden, jedoch nicht ohne gleichzeitig die grundlegenden Unterschiede zur Frühen Neuzeit deutlich zu machen, die noch von einer fast untrennbaren Einheit von Politik und Religion und von fehlender Aufklärung und Toleranz in politischen und religiösen Angelegenheiten geprägt war. Der Einfluss der Religion und religiöser Denkmuster auf das alltägliche Leben der Menschen, insbesondere der unteren Volksschichten, war in der damaligen Zeit weitaus größer als heute. Ähnliches gilt es zu beachten, wenn vom heutigen politischen Einfluss der katholischen Kirche bzw. des Vatikans und der Rolle der britischen Königin und der englischen Staatskirche die Rede ist. Aufgrund seines verhältnismäßig großen Umfangs sollte der Roman im Unterricht kapitelweise gelesen werden, wobei nach etwa einem Drittel des Textes, zum Beispiel ab dem Kapitel „Die Bewährungsprobe“ (S. 122–141), auch längere, mehrere Kapitel umfassende Textabschnitte zur Lektüre als Hausaufgabe aufgegeben werden können. Dies ist auch deshalb zu empfehlen, weil der Roman gerade in der Mitte einige Längen und Redundanzen im Handlungsaufbau aufweist. Aufgrund der komplexen Handlungsstruktur, die vor allem durch die Verwirrung um Figuren hervorgerufen wird, die unter verschiedenen bzw. gleichen Namen auftreten, sollten die Schüler jedoch nach jedem Kapitel die jeweils neuen Informationen über die Figuren, deren Charaktere und über ihr jeweiliges Verhältnis zueinander festhalten und zum Beispiel in ein vorgefertigtes Schema eintragen, wobei deutlich zwischen der Welt der Theatergruppe (Richards künftige Freunde und neue Heimat) und der Welt der „Verschwörung“ unterschieden werden sollte. Dabei kann vielleicht auch deutlich gemacht werden, wie aus anfänglichen Feinden und Konkurrenten schließlich Freunde werden. Für die Erarbeitung der verschiedenen Themen, insbesondere der Einsamkeit in der Großstadt, der Suche nach der eigenen Identität und Freundschaft sowie des Theaters bzw. der Kunst, bieten sich auch einige Möglichkeiten des handlungs- und produktionsorientierten Unterrichts an. So könnten die Schüler innere Monologe aus der Perspektive des Protagonisten zu verschiedenen Situationen verfassen, um die Identifikationsmöglichkeiten mit der Hauptfigur auszuloten, zum Beispiel nach der Lektüre des ersten Kapitels, wenn Richard sich einsam und verlassen fühlt. Da der Roman aber ohnehin in der Ich-Form aus der Perspektive des Helden geschrieben ist, sollte diese Methode nur sparsam eingesetzt werden. Stattdessen bietet sich ein Perspektivenwechsel an, zum Beispiel durch das Verfassen eines Dialogs zweier Mitglieder der Theatergruppe (etwa Starling und Kit) über den Neuling, der sich seltsam verhält. Da Schauspielerei und Theater selbst zentrale Themen des Romans sind, sollte auch auf ein Rollenspiel nicht verzichtet werden, damit die Schüler die anhand des Textes erarbeiteten Erkenntnisse über das Wesen der Schauspielkunst aktiv überprüfen können. So könnten sie zum Beispiel ein Gespräch zwischen mehreren Mitgliedern der Theatergruppe inszenieren, in dem die jungen Schauspieler über die Verteilung der Rollen in einem neuen Stück diskutieren.


empfohlen von Dirk Jürgens

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