Lyrik des Exils

ISBN: OM0002


100. Todestag von Christian Morgenstern

Christian Morgenstern wurde am 6. Mai 1871 als Nachkomme einer Landschaftsmaler-Familie in München geboren. 1881 starb seine Mutter an Tuberkulose. Morgenstern hatte sich bei ihr angesteckt, worunter er zeitlebens litt. Bereits  im Alter von sechzehn Jahren schrieb er sein erstes Trauerspiel „Alexander von Bulgarien“ und „Mineralogia popularis“, eine Beschreibung von Mineralien. Beide Texte sind heute allerdings nicht mehr erhalten.

Ab 1892 studierte Morgenstern Volkswirtschaft und Rechte an der Universität in Breslau. Auf Grund seiner Tuberkuloseerkrankung musste er das Studium jedoch nach kurzer Zeit abbrechen und arbeitete ab 1894 als freier Schriftsteller, Redakteur und Journalist in Berlin. 1909 wendete er sich der Anthroposophie zu und wurde Mitglied in Rudolf Steiners Deutscher Sektion der Theosophischen Gesellschaft, aus der die Anthroposophische Gesellschaft hervorging (1912/1913). 1910 heiratete er Margareta Gosebruch von Liechtenstern.

Christian Morgenstern starb am 31. März 1914 in Meran an seiner Tuberkulose.

Er veröffentlichte eine Vielzahl an Lyrikbänden und wurde vor allem durch seine grotesk-witzigen „Galgenlieder“ (1905) und Nonsens-Gedichte bekannt. Mit seiner komischen Lyrik entstanden Sprachspiele mit liebenswürdigem und scharfsinnigem Sprachwitz. Viele seiner Werke wurden erst postum durch seine Witwe herausgegeben.

Beim Bange Verlag erschienen:
Naturlyrik. Vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Textanalyse und Interpretation

Kostenloser Download:
Extra-Kapitel: 9 weitere Gedichte zu Naturlyrik vom Mittelalter bis zur Gegenwart, inkl. „Frühling“ von Christian Morgenstern

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